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Sultanat Oman - Weihrauchland und Heimat Sindbads des Seefahrers
Oman - Land von großer landschaftlicher Vielfalt und Schönheit
Tourismus - Qualität statt Quantität
Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel. Es grenzt im Nordwesten an die Vereinigten Arabischen Emirate, im Westen an Saudi-Arabien und im Südwesten an Jemen. Die Küste wird begrenzt durch das Arabische Meer im Süden und Osten und durch den Golf von Oman im Nordosten. Oman verfügt über eine Küstenlinie von 1700 km. Im Norden und Nordwesten des Landes liegt die erst 1999 festgelegte Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die parallel zum Golf verlaufende Gebirgskette Al-Hajar ist der höchsten Erhebung des Landes, dem Berg Djebel al-Achdar (3074 m), grenzt die fruchtbare Küstenebene Al-Batinah von der Wüste ab. Auf dem Küstenstreifen liegen die wichtigsten Städte Omans, die Hauptstadt Maskat, Sohar, Sur und Nizwa. Die Wüste Rub al-Chali, die Oman mit Saudi-Arabien und dem Jemen teilt, nimmt den größten Teil des Landesinneren ein und trennt die südliche Provinz Dhofar vom Norden des Landes. An der fruchtbaren Küste Dhofars liegt die Provinzhauptstadt Salalah. Die Staatsgrenzen im Landesinneren sind nicht exakt festgelegt Die Fläche Omans beträgt offiziell 309.500 km². Zum Territorium des Staates gehört auch die strategisch wichtige Exklave Musandam , eine Halbinsel an der Straße von Hormuz, zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, sowie eine Enklave namens Madha innerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate. Dieses Kap wird vom Rest des Landes durch das Territorium der Vereinigten Arabischen Emirate getrennt.
2005 hatte Oman 2,5 Millionen Einwohner. Davon sind 25% Gastarbeiter. Auf Grund der verbesserten medizinischen Versorgung ist die Säuglingssterblichkeit gesunken , und die Lebenserwartung liegt bei 70 Jahren. Über 50% der osmanischen Bevölkerung sind Jugendliche unter 16 Jahren und bilden hinsichtlich der Arbeitsplätze ein großes Zukunftsproblem. Der Großteil der Bevölkerung gehört dem Islam an. Die Ibaditen machen mit 75 % den größten Teil aus, gefolgt von Sunniten, die aus dem Iran und dem Jemen zuwanderten. Ein kleiner Teil der Bevölkerung sind Schiiten, Christen, Juden und Hindu.
Es gibt in Oman ca. 32.800 km Straßen. Fast alle Orte auf asphaltierten Straßen erreichbar, es fehlen aber Querverbindungen. Vierspurige Autobahnen (779 km) verbinden Maskat mit Sohar / Fujairah und mit Nizwa, und Ibri mit Buraimi. Viele Omaner benutzen private PKW ,so dass die Zahl der Überlandbusse zwischen großen Orten eher abnimmt.Ein Eisenbahnnetz existiert im Oman nicht.
Seit 1967 wird Erdöl exportiert, heute mit ca. 85 % des gesamten Exports Hauptexportgut des Landes, seit 1978 wird zusätzlich Erdgas gefördert. Der Transport von Öl und Gas erfolgt über ca. 7.000 km Pipelines. Mina el Fahal bei Maskat ist der Ölexporthafen. Omans Erdölvorkommen seit weitaus geringer als jene seiner Nachbarn. Die Reserven werden in den nächsten 15 Jahren erschöpft sein. Daher investiert der Oman heute bereits ind en Tourismus und lockt durch zunehmende Privatisierung udn die Ausschreibung lukrativer Angebote ausländische Investoren ins Land.
Internationale Flughäfen existieren im südlichen Salalah und im Norden des Landes, ca. 30 Kilometer westlich von Maskat. 42 % der Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft oder Fischerei. Angebaut werden vor allem Datteln, Limetten, Granatäpfel und Tabak.
Im Oman bestehen drei Klimazonen. Im Küstenbereich herrscht subtropisches Klima, und die Sommer sind sehr heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit. Im Winter fallen bei durchschnittlichen 25° Tagestemperaturen die meisten Niederschläge. In den weiten Wüsten und Gerölllandschaften im Innern des Landes klettert das Thermometer durchaus auf 50°. Hier überwiegt ein trockenes Klima. Der Süden liegt im Einfluss des Süd-West-Monsuns, der dieser region ein tropisches Klima beschert. Die für Europäer beste Reisezeit liegt in den Monaten Oktober bis Anfang April.
Vorherrschendes Landschaftsbild sind die Sandwüsten. Lediglich während des Monsuns erwacht die Region mit einer Vielzahl einzigartiger Pflanzen, kehrt aber auch bald wieder in den "Naturschlaf" zurück. Zu den kostbarten Pflanzen im Oman gehört die Dattelpalme als Überlebenssicherheit in dieser menschenfeindlichen Umgebung. Für jeden neugeborenen Sohn pflanzt daher auch jeder Bewohner einen Plamenschößling, Früher sorgte der Weihrauchbaum für das Wohl des Landes. Der Golf von Oman zählt zu den fischreichsten Gewässern des Indischen Ozeans.
Ein noch relativer Wirtschaftszweig (ab 1990) ist der Tourismus. Ein Massentourismus wird aber im Oman vermieden. Hier hat Qualität Vorrang vor Quantität. In allen Hotels sind die höheren Kategorien anzutreffen, und die Hotelkapazität wird niedrig gehalten.
Wer den Oman bereisen will, sollte sich mit den örtlichen Gegebenheiten auskennen. Die Landschaften im Oman sind sehr verschieden, udn der Besucher trifft auf Überraschungen, die er niemals in dem Wüstenland Oman erwartet hätte. Der nördlichsteTeil ist die Halbinsel Musandam., durch die VAR vom restlichen Staatsgebiet getrennt. Die Felswände des Hadjar-Gebirges fallen hier steil ins Meer. Der Besucher trifft hier eine wild zerklküftete Fjordenlandschaft ("Norwegendes Mittleren Osten") an. Die meisten Bewohner sind Halbnomaden, leben im Sommer an der Küste und im Winter in den Bergen.
Die Batinah-Ebene ist ein etwa 400 km langer und 30 km breiter Küstenstreifen. Diese Ebene ist der Gemüsegarten des Sultanats. Die aus den Bergen abfließenden regenmengen ermöglichen eine ganzjährige Ernte. Das westliche Hadjar-Gebirge liegt mit einer Gesamtlänge von 600 km an der Nordküste des Sultanats. Durch die besondere Höhenlage fängt das Gebirge den Regen ab udn versorgt durch ein künstliches Bewässerungssystem die kleinen Bergoasen mit Wasser. In den tiefen Schluchten des östlichen Hadjar-Gebirges finden sich die ganzjährig Wasser führenden Wadis. Die Region Dja´alan liegt an den Ausläufern des östlichen Hdjar-gebirges. Hier leigt auch ein Naturschutzgebiet für die Meeresschildkröten. Im Westen liegt die Wahiba-Wüste, in der die Bewohner vornehmlich rennkamele züchten. Südlich des Hadjar-Gebirges gibt es kaum V egetation. Dier herrscht die Wildnis von zentraloman vor. Interessant sind die verschiedenartigen Dünenformationen. Ein Drittel des Sultanats Oman wird von der region Dhofar bedeckt. Bekannt ist Dhofar wegen seiner Duftkultur. Die Region ist äußerst abwechslungsreich. Hier kann der Besucher die hohen Sanddünen bewundern und zahlreiche Quellen in den Bergtälern erkunden. In einer weiten Ebene liegt dier zweitgrößte Stadt Omans, Salalah. In einer kleinen, von schroffen felswänden eingekesselten Bucht liegt die historische Hafenstadt Masqat.
Die besondere Kultur des Sultanats Oman macht es zu einer außergewöhnlichen Reisedestination. Der Besucher schätzt die Ruhe und Gelassenheit der Bewohner, die offene Gastfreundschaft, die Farben udn Gerüche, die extremen landschaftlichen Kontraste und die noch intakte Natur. Die Hauptstadt Muscat fällt durch bltzsaubere Straßen, Blumenrabatte und schmiedeneiserne Tore auf.Der Fischmarkt und die der Souk verbreiten eine orientalische Atmosphäre. Bedeutungsvolle Bauwerke sind u.a. die Festungsanlagen. Allerdinsg ist auch im Sultanat Oman die alte historische Bausubstanz den modernen Geschäftskomplexen und Verwaltunsggebäuden gewichen.
Die beiden Forts Jalali und Mirani werden heute zu Militärzwecken genutzt. Im sehenswerten Oman Aquarium widmet sich eine Abteilung der Fauna und Flora des Indischen Ozeans. In mehreren Museen kann der Besucher übersichtliche Einblicke in die Geschichte des Omans, in das vielseitige Kunsthandwerk, in die Tier- und Pflanzenwelt gewinnen. Touristische Ziele der Umgebung von Muscat sind Bahla (Zentrum der Töpferkunst), Baushar (Dorf des ursprünglichen Arabiens), Birka (Zentrum der Webereien und Stickereien), Musandam (Dattelplantagen), Nakhl (islamisches Fort), Ras al-Hadd (Dörranlagen für Sardinen), Ar-Rustaq (mächtiges Fort, Moscheen), Sohar (historischer Hafen), Sur (Schiffswerften für Dhaus) und Salalah (Kokosnuspalmen- und Bananenhaine, Lagune Khor Salalah, Altstdat Al-Hafah, Sultanspalast Al-Hisn-Palast, Heiligtum Old Cemetery, Nationalmuseum).
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